Ihre Logopädin in Mannheim

Herzlich willkommen auf der Homepage meiner logopädischen Privatpraxis in Mannheim-Feudenheim.

Neben der Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen befasse ich mich schwerpunktmäßig mit der Therapie von funktionellen und organischen Stimmstörungen sowie Stottern und Poltern. Neben den klassischen logopädischen Leistungen biete ich auch Stimmcoaching an (Stimmberatung, Stimm- und Sprechtraining).

Meine Praxis steht für eine individuelle und ganzheitliche Betreuung.

Die Gesundheit Ihrer Stimme und Ihre kommunikative Kompetenz liegen mir am Herzen. Eine klare und belastbare Stimme ist nicht nur für die persönliche, sondern auch für die berufliche Entwicklung von großer Bedeutung.

Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der klinischen und ambulanten Praxis und war viele Jahre als Lehrlogopädin an der Schule für Logopädie (Akademie für Gesundheitsberufe) am Universitätsklinikum Heidelberg tätig.

In meiner Privatpraxis erwartet Sie eine freundliche, einladende Atmosphäre, die einen idealen Rahmen für die Therapie bietet. Auf dem Weg zur Verbesserung Ihrer kommunikativen und stimmlichen Fähigkeiten begleite ich Sie gern mit Empathie, Geduld und Professionalität.

Ich freue mich darauf, Sie in meiner Praxis willkommen zu heißen.

Edna Altgenug Logopädin Logopädie Mannheim

Berufsbild der Logopädin

Der Beruf der Logopädin gehört zu den Medizinalfachberufen. Die Tätigkeit umfasst die Störungsbilder Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen und die Bereiche Prävention und Prophylaxe, Beratung und Training, Diagnostik und Abklärung, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Ablauf der Behandlung

  • Anamnese, Befunderhebung und Diagnose
  • Erstellung eines Behandlungsplans
  • Durchführung der Therapie
  • Fortlaufende Bewertung der Ergebnisse und Anpassung der Therapie
  • Empfehlungen für häusliche Übungen und den Alltag
  • Abschluss der Therapie mit Bericht – falls gewünscht – an Arzt und Patient

Therapieformen in der Logopädie

Ziel der Stimmtherapie ist die Behebung von Stimmproblemen und eine Verbesserung der Stimme bei Stimmstörungen, die durch funktionelle oder organische Ursachen ausgelöst wurden. Die Therapie ist auf das individuelle Störungsbild der Patientinnen und Patienten ausgerichtet.

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, bei der nicht flüssig gesprochen werden kann. Das zeigt sich als Wiederholungen, Dehnungen oder Blockierungen beim Sprechen. Dies kann sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene betreffen und zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag führen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die darauf abzielen, die Sprechflüssigkeit zu verbessern und das Selbstbewusstsein der Betroffenen zu stärken.

Die Behandlung von Stottern erfolgt in der Regel durch eine Kombination verschiedener Therapieansätze, darunter Sprechtherapie, Verhaltenstherapie und unterstützende Techniken.

Der genaue Behandlungsplan hängt von der Schwere des Stotterns, dem Alter des Betroffenen und anderen individuellen Faktoren ab.

Mit einer frühzeitigen Intervention und einem geeigneten Therapieansatz können Betroffene ihre Sprechflüssigkeit verbessern.

Poltern ist eine Sprechstörung, bei der die Betroffenen unrhythmisch sprechen. Sie wechseln zwischen normalem Tempo und sehr raschem Sprechen. Beim Vorgang des Sprechens werden Wörter, die sich bereits gedanklich gebildet haben, vorauseilend und teils unvollständig in die Sätze eingefügt. Es finden wenig Sprechpausen statt.

Poltern äußert sich u. a. in Lautersetzungen, Lautveränderungen und Verschmelzung von Lauten und Silbenfolgen.

Die Sprachentwicklungsverzögerung (SEV) ist die zeitliche Abweichung des Spracherwerbs um mindestens sechs Monate bei einem Kleinkind bis zu 36 Monaten.

Ab einem Alter über 36 Monaten wird von einer Sprachentwicklungsstörung (SES) gesprochen. Die Sprachentwicklungsstörung kann den Wortschatz, die Grammatik und das Sprachverstehen betreffen und führt in der Folge zu einer Beeinträchtigung in der Kommunikation mit Bezugspersonen und Gleichaltrigen.

Von Sprachentwicklungsbehinderung (SEB) spricht man, wenn die Sprache aufgrund einer Hirnschädigung, Chromosomenanomalie oder einer psychischen Erkrankung beeinträchtigt ist. Die SEB ist häufig mit einer geistigen Behinderung, Körper- oder Lernbehinderung verbunden.

Als Stimmcoaching bezeichnet man das Stimmtraining für Sprecher/innen, Schauspieler/innen, Sänger/innen, Lehrer/innen und Menschen in Leitungsfunktionen, die ihre stimmliche Präsenz und Effektivität verbessern möchten. Stimmtraining verbessert nicht nur die Stimme beim Sprechen, sondern auch Körperhaltung, Atmung und Auftreten.

Stimmcoaching ist ein dynamischer und individuell angepasster Prozess, der Geduld, Übung und Engagement erfordert. Mit der richtigen Anleitung und den geeigneten Techniken können Teilnehmende jedoch signifikante Verbesserungen in ihrer stimmlichen Leistung und Ausdruckskraft erzielen.

Zentrale organische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen

Eine Aphasie beeinträchtigt das Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben.

Häufigste Ursache ist ein Schlaganfall oder eine andere Schädigung des Gehirns.

Unter Dysarthrie bzw. Dysarthrophonie versteht man eine Beeinträchtigung der Stimme, der Atmung und Sprechmotorik als Folge einer Erkrankung des zentralen oder peripheren Nervensystems; auch die Vokaltraktmuskulatur kann betroffen sein.

Dysglossie ist eine Sprechstörung, die durch organische Veränderungen an den Artikulationsorganen ausgelöst wird. Zu den Artikulationsorganen gehören:

Lippen, Zunge, Kiefer, Gaumen, Zähne. Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen Schwierigkeiten bei der Aussprache gewisser Laute haben.

Die Sprechapraxie ist eine Störung bei der „Planung“ von Sprechbewegungen; sie zeigt sich im Bereich von Artikulation, Prosodie und Sprechverhalten. Bei der Artikulation sind lautliche Abweichungen vorhanden, die zu einer unverständlichen Aussprache führen. Die Sprechapraxie tritt nach einer Schädigung bestimmter Gehirnareale auf, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder einem entzündlichen Hirnprozess.

Laryngektomie bezeichnet die totale Entfernung des Kehlkopfes sowie der im Kehlkopf befindlichen Stimmbänder und des Kehldeckels. Schluck- und Atemwege werden hierbei voneinander getrennt. Hier ist es Aufgabe der Logopädin, eine neue Stimme anzubilden.

Das Cochlear-Implantat ist eine Hörprothese für Gehörlose und Ertaubte, deren Hörnerv als Teilorgan der auditiven Wahrnehmung noch funktionsfähig ist, sowie für hochgradig Schwerhörige, bei denen die Versorgung mit einem Hörgerät nicht mehr ausreicht. Hier ist es die Aufgabe der Logopädin, ein Hörtraining durchzuführen.

Myofunktionelle Störungen betreffen die Funktion der Muskeln des Mundraumes und des Gesichts. Es handelt sich um eine Störung des Gesichtsmuskelgleichgewichts, d.h. es liegt eine meist schlaff wirkende Muskelspannung der Mund- und Gesichtsmuskulatur beim Schlucken und Sprechen vor.

Stimme, Sprache und Sprechen verbessern–

mit Einfühlungsvermögen und Kompetenz

Edna Altgenug

Logopädin – Lehrlogopädin (dbl)

Logopädie Mannheim Feudenheim Edna Altgenug Logopädin

Stationen meines beruflichen Werdegangs:

2007 – 2024: freie Mitarbeiterin der logopädischen Praxis Anne Bachmann
2020: Zwei Semester Lehrlogopädin an der IB Medizinische Akademie Mannheim für das Störungsbild Stottern und Poltern
1999 – 2015: Lehrlogopädin an der Schule für Logopädie am Universitätsklinikum Heidelberg (Akademie für Gesundheitsberufe)
1984 – 1999: Logopädin in der Phoniatrie – Pädaudiologie der Universitätskliniken Karlsruhe und Mannheim

Stationen meines beruflichen Werdegangs:

Seit 2007: freie Mitarbeiterin der logopädischen Praxis Anne Bachmann

2020: Zwei Semester Lehrlogopädin an der IB Medizinische Akademie Mannheim für das Störungsbild Stottern und Poltern

1999 – 2015: Lehrlogopädin an der Schule für Logopädie am Universitätsklinikum Heidelberg (Akademie für Gesundheitsberufe)

1984 – 1999: Logopädin in der Phoniatrie – Pädaudiologie der Universitätskliniken Karlsruhe und Mannheim

In meiner logopädischen Privatpraxis behandle ich alle Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Die Patienten und Patientinnen profitieren dabei von meinem fundiertem Fachwissen und der in langer Berufsausübung erworbenen Kompetenz.

Meine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Stimmtherapie, dem Stimmcoaching bzw. Stimmtraining sowie der Behandlung von Stottern und Poltern bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Meine Stärken liegen im sensiblen Umgang mit der individuellen Störungsproblematik und einer darauf fokussierten Therapie.

Der messbare Erfolg und die durchweg positive Resonanz meiner Arbeit sind für mich gleichermaßen Bestätigung und Motivation.

Anfahrt Logopädie Mannheim-Feudenheim

Häufig gestellte Fragen

Behandelt werden Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen.
Die logopädische Therapie orientiert sich dabei an der ärztlichen Diagnose.
In der Logopädie werden Störungsbilder der Stimme behandelt, die ärztlich diagnostiziert worden sind.
Beim Atem- und Sprechunterricht (Stimmcoaching) wird eine gesunde Stimme geschult, so dass sie gestärkt und belastbar wird, so dass sich keine Stimmstörung entwickelt.

In meiner Praxis werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 4 Jahren behandelt.

Ich behandle Kinder in der Regel ab einem Alter von 4 Jahren.
Ja, das ist ein ein wichtiger Teil der logopädischen Stimmbehandlung bzw. Stimmtrainings. Wir überprüfen, wie Sie im Berufsalltag konkret sprechen, wo die Belastung entsteht, und entwickeln daraus eine Technik, die Sie im Alltag auch wirklich anwenden können.
Termine werden auf Anfrage (telefonisch oder über das Kontaktformular) vergeben.

Grundsätzlich ja. Sowohl privat versicherte Patienten als auch Selbstzahler benötigen eine ärztliche Verordnung (eine sogenannte Verordnung für Selbstzahlende).

Die Therapie dauert in der Regel 45 min am Patienten.
In der Regel finden Termine einmal in der Woche statt.

Bringen Sie bitte alle Unterlagen mit, die mit Ihrem Anliegen zu tun haben: ärztliche Befunde, HNO- oder phoniatrische Berichte, ein Privatrezept und eine Liste Ihrer Fragen. Je genauer die Vorgeschichte, desto zielgerichteter die Anamnese ( Krankheitgeschichte ) und Diagnostik.

Grundsätzlich ja, insbesondere bei Kindern ist es sinnvoll oder sogar erforderlich.
Der erste Termin besteht aus einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) und anschließender Diagnostik.
Dies ist abhängig vom Beschwerdebild und der Mitarbeit des Patietnen. Manche Störungsbilder sind nach wenigen Therapieeinheiten gebessert, andere brauchen mehrere Monate.
Sie werden ausschließlich von Edna Altgenug behandelt. Es gibt keine wechselnden Ansprechpartner und keine Weitergabe an Kolleginnen – die Person, die Sie diagnostiziert, führt auch die Therapie durch.
Logopädische Behandlung ist nicht schmerzhaft, kann aber anstrengend werden, wenn Sie auf festgefahrene Gewohnheiten stößt.
Auch in der Logopädie gilt die ärztliche Schweigepflicht entsprechend.
Ja, aber in diesem Fall werden die Behandlungskosten nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, sondern sind vom Patienten selbst zu zahlen.
Das hängt von Ihrem Tarif ab. Sie erhalten von mir nach 10 Therapieeinheiten eine Rechnung und reichen diese zusammen mit Ihrer ärztlichen Heilmittelverordnung bei Ihrer privaten Krankenversicherung ein. Die Heilmittelverordnung (Rezept) ist der Nachweis dafür, dass die Therapie medizinisch erforderlich war. Prüfen Sie Ihren Tarif am besten vor Therapiebeginn.
Die Kosten der Behandlung ergeben sich aus dem Behandlungsvertrag. Hierüber kann im Vorfeld telefonisch Auskunft erteilt werden.

Edna Altgenug

Logopädie Mannheim

Lauffener Straße 5

68259 Mannheim